Montag, 24. Dezember 2018

Weihnachtswünsche



„ Ich möchte Bündigeres, Einfacheres, Ernsteres;
Ich möchte mehr Seele und mehr Liebe und mehr Herz.“
Vincent van Gogh, Maler

Einfachheit und Stille, Liebe, Herz und Seele sind Sinn des Weihnachtsfestes und der Geburt Christi. Dieses tiefe Bedürfnis wohnt in uns allen und sehnt sich jedes Jahr nach Erfüllung im Zusammensein mit unseren Mitmenschen.

Möge das Fest Ihnen und allen den Lieben, die Zeit geben einfach zusammen zu finden
und damit Freude schenken.

Ihr Erwin Füßl

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Bildung mit Zukunft



Zum Abschluss meiner beruflichen Tätigkeit möchte ich einmal zurück- und vorausblicken. Was hat mir Freude bereitet? Was war weniger schön? Wie wird es weiter gehen?

Freitag, 7. Dezember 2018

Bildungsgerechtigkeit in Deutschland


In der Bundesrepublik Deutschland existiert eine statistische Bildungsbenachteiligung, die international kritisiert wird. Studien belegen eine Korrelation von Bildungschancen und sozio-ökonomischer Herkunft, v. a. aber von Bildungschancen und Geschlecht. Das Bundesministerium für Bildung schloss 2006 daraus: Es "entscheidet in keinem anderen Industriestaat die sozio-ökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in Deutschland."
Im deutschen Bildungssystem sind bislang die formalen Voraussetzungen auf Chancengleichheit erfüllt:
  1. Es gibt nicht nur ein Recht auf Schulbesuch, sondern sogar Schulpflicht.
  2. Der Schulbesuch ist, bedingt auch durch die Lernmittelfreiheit, kostenlos.
  3. Das Curriculum ist an allen staatlichen Grundschulen grundsätzlich gleich.
Diese formalen Voraussetzungen für Chancengleichheit sind im konkreten Fall häufig bedroht. Beispiel dafür sind:
  • Für Migrantenkinder gilt nur bedingt die Schulpflicht.
  • Der kostenlose Schulbesuch wird durch die Aufhebung des Zuschusses für Fahrtkosten und Bücher in Nordrhein-Westfalen, so wie der Einführung von Büchergeld in Bayern und Hamburg konterkariert. Da auch die Übermittagsbetreuung kostenpflichtig ist und die Kinderarmut in Deutschland explosiv gewachsen ist, kann auch nur von einer kostenlosen Halbtagsschule gesprochen werden, nicht jedoch von einer kostenlosen Ganztagsschule.
  • Nach Meinung der Befürworter von Grundschulbezirken würde durch deren 2008 erfolgte Aufhebung in Nordrhein-Westfalen ein zunehmendes soziales Auseinanderklaffen verschiedener Grundschulen in Kauf genommen, wodurch ein formal gleiches Curriculum unmöglich gemacht würde.[2] Die Grundschulbezirke und die Verpflichtung der Eltern ihre Kinder in diese Bezirke einzuschulen wurden von ihren Befürwortern seinerzeit mit der erklärten Absicht eingeführt, eine soziale Ghettoisierung der Schulen zu verhindern.
  • Eine neue Studie weist zudem auf einen deutlichen Unterschied zwischen Land- und Stadtkindern hin. So wechseln in Schwaben (Bayern) auf dem Land nur 22 Prozent der Mädchen von der Grundschule auf das Gymnasium. In der Stadt dagegen gehen 44 Prozent der Mädchen auf die Oberschule – trotz gleicher Noten. Mögliche Gründe sind u. a. das traditionelle Rollenverständnis, weite Wege, schlechte Busverbindungen und die geringe Auswahl an Fachgymnasien.[3]
  • Auch das Geschlecht hat einen Einfluss auf den Bildungserfolg. Laut einer vom BMBF herausgegebenen Studie erhielten Jungen im Jahr 2008 in allen Fächern auch bei gleichen Kompetenzen schlechtere Noten. Außerdem wurden Jungen auch bei gleichen Noten seltener von den Lehrkräften als für das Gymnasium geeignet angesehen als Mädchen.[4]
Kinder von Eltern mit höherem Einkommen haben prinzipiell bessere Entwicklungsmöglichkeiten, da sich die finanziellen Spielräume, die für die Bildung eine Rolle spielen, deutlich unterscheiden. So stehen wohlhabenden Familien deutlich mehr bildungsfördernde Instrumente im Elternhaus zu Verfügung als ärmeren Schichten. Diese Ungleichheit setzt sich fort in der Kostenpflichtigkeit von Kindergärten und Kindertagesstätten. Gerade die Verfügbarkeit von Plätzen in Kindertagesstätten ist in Westdeutschland sehr gering, sodass auch vielen interessierten Familien diese Förder- und Betreuungsmöglichkeit nicht zur Verfügung steht.
In einer Studie[5] der Konrad-Adenauer-Stiftung wird die heutigen Gesellschaft Deutschlands in drei „Lebenswelten“ getrennt. Ihr wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Sorge von Eltern um die Ausbildung ihrer Kinder in den drei sozialen Schichten: Unterschicht, Mittelschicht und Oberschicht. Eltern der Mittelschicht versuchen, ihre Kinder von Kindern der Unterschicht fernzuhalten. Abgrenzbar ist die Unterschicht von der sehr breiten Mittelschicht im Wesentlichen dadurch, das sich die Eltern in der unteren Schicht kaum um die schulischen Belange ihrer Kinder kümmern oder kümmern können. Es handelt sich hier um etwa 5 % der in einer Studie erfassten Eltern. Noch schärfer, als die Trennung zwischen Mittelschicht und Unterschicht ist die Trennung zwischen Mittelschicht und Oberschicht. Diese Trennung ist weitgehend unüberwindbar. Kinder, die in die Oberschicht eingeordnet werden können, erfahren eine von materiellen Beschränkungen weitgehend losgelöste Förderung durch ihre Eltern, Helfer und private Schulen.
Internationale Vergleichsuntersuchungen wie die IGLU-Studie für Viertklässler, die PISA-Studie für 15-Jährige und der EURO-Student-Report stellen fest, dass im deutschen Bildungssystem die bestehenden Verhältnisse in einem besonderen Maß bei den kommenden Generationen aufrechterhalten werden. Dies liegt neben der verpassten frühkindlichen Förderung auch an der schwachen personellen Ausstattung der Schulen, die eine individuellere Betreuung der Kinder schwer möglich macht und so die Aufgabe der Förderung stärker in den Elternhäusern bleibt. Insbesondere Kinder aus Arbeiterfamilien haben kaum Chancen auf eine höhere Bildung. In jüngster Zeit sind deren Chancen nochmals deutlich gesunken. Während 1986 die Wahrscheinlichkeit, ein Studium zu beginnen, bei Beamtenkindern 9-mal so hoch wie bei Arbeiterkindern war, lag sie 2003 20-mal so hoch. Dazu trägt – in Kombination mit den oben genannten Ungleichheiten – vor allem die frühe Zuordnung in die Oberschultypen (Haupt- und Realschule sowie Gymnasium) bei, die hier in der Regel nach der 4. Klasse geschieht. (Ausnahmen sind Berlin und Brandenburg, die noch eine sechsjährige Grundschule haben.) Die außer- und vorschulischen Einflüsse (zum Beispiel die Erziehung in den Familien) können durch die kurze Grundschulzeit kaum ausgeglichen werden. Auch der 2. Bildungsweg, der in Deutschland breit ausgebaut ist, kann diesen Effekt kaum korrigieren.

In den 1960er und 1970er Jahren gab es verstärkt Versuche, Chancengleichheit im Bildungssystem herzustellen. Ausgangspunkt war der Sputnikschock und die Feststellung, dass durch die bestehenden Verhältnisse die Fähigkeiten von vielen Menschen nicht optimal ausgenutzt werden. Ralf Dahrendorf prägte in diesem Zusammenhang das Bild des katholischen Arbeitermädchens vom Lande, deren Bildungsbedürfnisse nicht angemessen respektiert würden und die besonders zu fördern sei. Ansätze zur Förderung dieser Bildungsreserve waren beispielsweise die Abschaffung der Studiengebühren und die Einrichtung von Lernmittelfreiheit, BAföG, Schüler-BAföG, Schulbussen, Oberstufenzentren, Gesamtschulen und Gesamthochschulen. Allerdings werden einige Maßnahmen momentan rückgängig gemacht: Sämtliche Gesamthochschulen wurden 2003 wieder geschlossen. Neben der Einrichtung von Langzeitstudiengebühren wurden zwischenzeitlich in einigen Bundesländern Studiengebühren ab dem 1. Semester erhoben. Bedenklich ist auch die zunehmende Abschaffung der Lernmittelfreiheit. Ebenso wird kritisiert, dass in NRW ab 2006 Eltern die Möglichkeit haben, die Grundschulen für ihre Kinder auszusuchen (Gefahr einer verstärkten Ghettoisierung).

Freitag, 30. November 2018

Was ist eigentlich e Learning


Unter E-Learning (englisch electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), auch als E-Lernen (E-Didaktik) bezeichnet, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.
Für E-Learning finden sich als Synonyme auch Begriffe wie: Online-Lernen (Onlinelernen), Telelernen, multimediales Lernen, computergestütztes Lernen, Computer-based Training, Open and Distance-Learning u. a.

Donnerstag, 22. November 2018

Digitalisierung der Berufsausbildung



Überlegungen zum Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung sind nach wie vor hoch aktuell. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre etablierte sich der Begriff des E-Learning und verweist seitdem auf Lehr-Lernarrangements, die elektronisch durch Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt werden. 

Samstag, 10. November 2018

Mixed Reality Anwendungen in der Fortbildung


Unter erweiterter Realität (auch englisch augmented reality [ɔːɡˈmɛntɪd ɹiˈælɪti], kurz AR [eɪˈɑː]) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung. Bei Fußball-Übertragungen ist erweiterte Realität beispielsweise das Einblenden von Entfernungen bei Freistößen mithilfe eines Kreises oder einer Linie.

Donnerstag, 8. November 2018

Word 2016 - Tutorial





Microsoft Word (abgekürzt MS Word) bezeichnet ein Textverarbeitungsprogramm von Microsoft. Es wurde 1983 als Multi-Tool Word für die Xenix-Plattform eingeführt, darauf aber auch portiert auf PC DOS/MS-DOS des IBM PC (1983), Apple Macintosh (1984), AT&T Unix (1985), Atari ST (1986), SCO UNIX, OS/2 und Windows (1989).
Word gehört zum Microsoft Office 365 Abonnement  und ist sowohl für Windows als auch für macOS verfügbar. Die aktuelle Version für beide Betriebssysteme ist Microsoft Word 2016.
Word ist das mit Abstand meistverwendete Textverarbeitungsprogramm der Welt.

Freitag, 26. Oktober 2018

Tutorial 2016 - OneNote for Business


Microsoft OneNote ist eine Software von Microsoft, die den PC als digitalen Notizblock nutzt. Die Software wurde zusammen mit dem Office-Paket oder als kostenloser Download vertrieben. Als Nachfolger wird auf die funktionseingeschränkte Windows-10-App (UWP) verwiesen, ein vollwertiger Nachfolger ist nicht angedacht. 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Excel 2016 - Tutorial to start


Microsoft Excel (abgekürzt MS Excel) (englisch [ˈmaɪ.kɹoʊ.sɒft ɪkˈsel], deutsch meist [ˈɛksl̩] oder [ɛkˈsɛl]) ist das am weitesten verbreitete Tabellenkalkulationsprogramm.
Excel gehört zum Microsoft-Office 365 Abonnement und ist sowohl für Windows als auch für macOS verfügbar. Die aktuelle Version für beide Betriebssysteme ist Microsoft Excel 2016

Freitag, 28. September 2018

Tutorial Access 2016


Diese Schulung in Englisch gibt einen Überblick über alle Funktionen und Zusammenhänge von Access 2016. 
Microsoft Access [ˈmaɪ.kɹoʊ.sɒft ˈæk.sɛs] (kurz MS Access, nach englisch access, deutsch ‚Zugang‘) ist eine Anwendung innerhalb der Microsoft-Office-Familie und ist als einzelne Büroanwendung oder als Bestandteil von Office Professional (Office-Paket) erhältlich.

Freitag, 14. September 2018

Höflichkeit - eine Grundtugend im Unterricht


Im Gegensatz zur Freundlichkeit, mit der man vertraute Menschen behandelt, ist die Höflichkeit stark durch gesellschaftliche Normen und Umgangsformen geprägt und drückt sich oft durch respektvolle Distanz aus.
Je nach Kultur und Epoche finden sich sehr unterschiedliche Ausprägungen dessen, was als höflich gilt. Allgemein gültige Höflichkeitsregeln, die für alle Kulturen gelten, lassen sich daher nicht finden.

Donnerstag, 30. August 2018

Nutzung sozialer Medien



Social Media sind zu unterscheiden von traditionellen Massenmedien, wie z. B. ZeitungenRadioFernsehen und Film.
Social Media stützen sich ausschließlich auf digital-basierte Kommunikationskanäle und Anwendungen. Des Weiteren weisen sie relativ geringe Eintrittsbarrieren auf, wie z. B. geringe Kosten, unkomplizierte Produktionsprozesse und einfache Zugänglichkeit der Werkzeuge für die Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten jeder Art, die sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen einsetzbar sind.

Freitag, 17. August 2018

Access 365 Beziehungen


Mehr als nur Desktopdatenbanken

Access bietet jetzt weitaus mehr Möglichkeiten als nur die Erstellung von Desktopdatenbanken. Entwickeln Sie bequem und einfach Anwendungen, die Sie im Geschäftsalltag unterstützen. Speichern Sie Access-Daten sicherer als je zuvor in verschiedensten Clouddatenbanken. Und geben Sie Ihre Access-Anwendungen ganz einfach für Kollegen frei.

Montag, 6. August 2018

Open Office Base - Datenbank



Das Datenbankmanagementsystem (DBMS) Base kann große Datenmengen speichern und für Abfragen und Berichte bereitstellen. Es verwaltet Relationale Datenbanken, in denen die Daten in Tabellenform abgelegt sind.

Montag, 23. Juli 2018

Allgemein Bildung - was ist das?


Was ist unter „Allgemeines Wissen" zu verstehen? 

Nicht die Menge an Wissen ist entscheidend, sondern vielmehr die Fähigkeit, geistige und kulturelle Zusammenhänge zu übersehen, sich ein Bild machen zu können von einer Zeit, einem Stil, einer wirtschaftlichen Situation.

Donnerstag, 5. Juli 2018

Energietechnische Grundlagen



Das Skript ist eine Handreichung zum besseren Verständnis des Themas Energie. Es erklärt sehr ausführlich alle Zusammenhänge. Es kann von mir beim Online-Verlag in Krumbach auch als einzelnes Exemplar bestellt werden. 

Anfragen per Mail an efuessl@t-online.de

Montag, 25. Juni 2018

Kann man Selbstvertrauen lernen



Weißt du, was Selbstvertrauen ist? Das ist der Glaube an sich selbst. Der Glaube, dass man die Herausforderungen, die einem das Leben in den Weg schmeißt, auch bewältigen kann. Der Glaube, dass man durch Nachdenken, fleißige Arbeit und Dranbleiben alles erreichen kann, was man sich vorgenommen hat.
Man hat also Vertrauen in die eigene Kraft. In die eigene Fähigkeit, seine selbstgesteckten Ziele zu erreichen.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Naturwissenschaft richtig vermitteln



In der klassischen Trias der humanistischen (altsprachlichen), der neusprachlichen und der realistischen allgemeinbildenden Schulformen bildet der naturwissenschaftliche Unterricht einen der wichtigen Schwerpunkte der letzteren, neben wirtschaftskundlichen Schulen. Er ist typischerweise ein weiterführender Unterricht zur Hochschulreife. Während ebenfalls naturwissenschaftliche Fächer wie Geographie, und natürlich Mathematik, im Schulwesen zur grundlegenden Allgemeinbildung gehören, umfasst der naturwissenschaftliche Unterricht speziell den Fokus auf Fächer wie Biologie, Chemie und Physik, sowie Grundlagen der Technik.

Sonntag, 3. Juni 2018

EDV und IT Berater


Der Begriff IT-Berater ist eine sehr weit gefasste Berufsbezeichnung. Er ist als Dienstleistungsberuf im Überschneidungsfeld von ingenieurmäßigen IT-Berufen und klassischer (Management- oder) Unternehmensberatung angesiedelt.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Programmier - warum nicht




Programmierer und Programmiererinnen sind für die Programmierung von Software zuständig. Sie übernehmen dabei selbständig die Entwicklung und Weiterentwicklung von neuen oder bestehenden Programmen. Dabei arbeiten sie nach genauen Vorgaben. Die Aufgabenstellungen sind sehr verschieden, das kann die Entwicklung einer Lernsoftware sein, die Optimierung einer Suchmaschine, das Erstellen einer Datenbank oder das Programmieren von Industrierobotern.

Montag, 14. Mai 2018

Courage muss man lernen - eine Überlebensweisheit


An dieser wichtigen Frage entscheidet sich unsere Zukunft und mit größter Wahrscheinlichkeit unser Leben und Überleben. Wer sie hat, nie gelernt hat die Zukunft verloren, den die Angst ist der größte Feind der Freiheit und nur Freiheit erzeugt Zukunft. Die Sendung des SWR greift ein wichtiges Zukunftsthema auf.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Erwachsenenbildung - ein lebenslanges Lernen



Das Konzept des lebenslangen Lernens wurde von internationalen Organisationen wie der UNESCO und der OECD verstärkt seit den 1970er Jahren propagiert. In den 70er Jahren wurde aber auch bereits radikale Kritik an diesem Konzept geübt. Lebenslanges Lernen als Konzept wird in Deutschland als bildungspolitisches Programm verstanden, um eine „nachhaltige Modernisierung von Weiterbildung, Lernkultur und erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung bewirken zu können“. Zum anderen sind damit auch Lernprozesse gemeint, die die gesamte Lebensspanne einschließen.

Dienstag, 1. Mai 2018

Robotik - eine Ausbildung für die Zukunft



Den Begriff erfunden und geprägt hat der Science-Fiction-Autor Isaac Asimov, erstmals erwähnt wurde er in dessen Kurzgeschichte Runaround (dt. Herumtreiber) im März 1942 im Astounding-Magazin. Nach Asimovs Definition bezeichnet Robotik das Studium der Roboter.Das Themengebiet der Robotik (auch Robotertechnik) befasst sich mit dem Versuch, das Konzept der Interaktion mit der physischen Welt auf Prinzipien der Informationstechnik sowie auf eine technisch machbare Kinetik zu reduzieren. Der Begriff des „Roboters“ beschreibt dabei eine Entität, welche diese beiden Konzepte in sich vereint, indem sie die Interaktion mit der physischen Welt auf der Basis von SensorenAktoren und Informationsverarbeitung umsetzt.

Mittwoch, 25. April 2018

Wie die Freiheit verloren wird



Die Rundfunksendung des SWR´s beschreibt wie wir in unserer Zeit schon als kleine Kinder ganz langsam die Freiheit verlieren. Wir verkaufen sie für Sicherheit, Bequemlichkeit, Faulheit und geistiger Trägheit. Die Ruhe ist uns wichtiger als die unbequeme Veränderung. Dabei tauschen wir diese vordergründigen Lebensgefühle gegen den etwas weniger Freiheit. Wir verdrängen, das wir im Leben nichts endgültig regeln können und das uns nur eine bestimmte Zeit gegeben wurde. Dabei glauben wir, dass es schon so weiter laufen wird und so schränken wir uns in unserer Entwicklung ein und geben die Zukunft auf.


Dienstag, 17. April 2018

Jungs werden in der Schule benachteiligt



Jungen erhalten in allen Fächern bei gleichen Leistungen schlechtere Noten als Mädchen. Jungen wird von den Lehrkräften außerdem bei gleichen Noten seltener eine Gymnasialempfehlung gegeben als Mädchen. Dies zeigte die Studie „Bildungs(Miss)erfolge von Jungen und Berufswahlverhalten bei Jungen/männlichen Jugendlichen“ des Bundesbildungsministeriums.

Donnerstag, 29. März 2018

Bildung für Arme



Wenn es um die Erklärung und Bekämpfung gesellschaftlicher Probleme geht, steht das Verhältnis von Armut und Bildung im Mittelpunkt fast aller Debatten. Sowohl mit Blick auf die Ursachen (analytisch) wie auch mit Blick auf die Verringerung bzw. Verhinderung von Armut (politisch-strategisch) erscheint der Faktor Bildung als dominant: Armut wird in Deutschland häufig auf Bildungsmängel zurückgeführt und daher konzentrieren sich Gegenmaßnahmen folgerichtig auf bildungspolitische Maßnahmen. Es ist jedoch fraglich, ob der Hauptgrund für die soziale Polarisierung der Gesellschaft wirklich in einer wachsenden Bildungsungleichheit und kulturellen Defiziten der Unterschichtangehörigen liegt, anders gesagt: ob sich die soziale Spaltung unserer Gesellschaft durch mehr oder eine bessere Bildung für alle bewältigen lässt.

Donnerstag, 15. März 2018

Alternatives Lernen



Der deutsche Schulpreis zeichnet sehr gute Schulen aus. Was läuft hier besser als sonst wo? Eine Sendung über generationsübergreifendes Lernen, Freiräume und Mitbestimmung. Eine Sendung des SWR´s

Donnerstag, 1. März 2018

Edutainment - wer braucht das eigentlich



Edutainment (gelegentlich auch eingedeutscht „unterhaltsames Lernen“) ist ein Kofferwort, das sich aus den englischen Wörtern education (Bildung) und entertainment (Unterhaltung) zusammensetzt. Es gibt eine weitere und eine engere Bedeutung des Begriffs. Die weite Bedeutung von Edutainment umfasst alle Formen und Angebote im Kultur- und Freizeitbereich, welche Unterhaltung und Bildung verbinden. Dazu gehören auch moderne Freizeitzentren mit Themenwelten, interaktive Museen, komplexe Erlebniszentren, sowie multimediale Ausstellungen und Events. Die engere Bedeutung von Edutainment bezieht sich auf Konzepte der elektronischen Wissensvermittlung, bei dem die Inhalte spielerisch und gleichzeitig auch unterhaltsam vermittelt werden, bezeichnet. Dazu gehören entsprechende Fernsehprogramme, Computer-/Videospiele oder andere Multimedia-Softwaresysteme.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Meister und Schüler


Im Handwerksbereich darf die Ausbildungsbezeichnung Meister – in Verbindung mit einem Handwerk – nur führen, wer die Meisterprüfung in dem entsprechenden Handwerk bestanden hat. Die in der Industrie verwendeten Bezeichnungen, zum Beispiel Werkmeister, beziehen sich auf die Inhaber gehobener Positionen mit abgeschlossener Fachausbildung, genießen als solche jedoch keinen gesetzlichen Schutz. 

Dienstag, 30. Januar 2018

Wir lernen ein Leben lang!


Der Begriff „Lebenslanges Lernen“ gilt als euphemistisch angesichts einer im EU-Durchschnitt äußerst bescheidenen Weiterbildungsbeteiligung von etwa einer Woche pro Jahr - Vollzeitstudierende über 25 eingeschlossen.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Kinder werden medienkompetent



Der Begriff der Medienkompetenz wird im allgemeinen Sprachgebrauch für viele verschiedene Kompetenzen und oft nicht differenziert genug verwendet. Die „Kompetenzen in einer digital geprägten Gesellschaft“ lassen sich unterscheiden nach:
  • Information und Wissen
  • Kommunikation und Kooperation
  • Identitätssuche und Orientierung
  • Digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln

Mittwoch, 3. Januar 2018

Sind Ganztagsschulen Mist?


Das Ganztagsschulprogramm des Bundes, das Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung (IZBB) der Regierung Gerhard Schröders, galt als erfolgreich, allerdings übte der Bundesrechnungshof massiv Kritik aufgrund angeblichen Missbrauchs der vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel. 2002 hatte Schröder vor der Wahl versprochen, vier Milliarden Euro in den Aufbau von rund 10.000 Ganztagsschulen zu investieren.