Dienstag, 27. Oktober 2015

Computerwerkstatt


Was ist und was kann man mit einer Computerwerkstatt machen? Die Computerwerkstatt stellt im Grunde den Computerraum bzw. den Computerarbeitsplatz in Schulklassen oder Gruppenräumen dar. Bei der Computerwerkstatt geht es um den Aufbau eines Computers, eines Computernetzwerkes oder um die Anwendung der verschiedensten Betriebsysteme und der dazugehörigen Software.

Es gibt die verschiedensten Arten von Computerwerkstätten. Die Wahl der Gestaltung hängt dabei von der Art und Weise ab, wie und zu welchem Zwecke ich mit dem Computer umgehe. Diese Darstellung zur Computerwerkstatt befasst sich in erster Linie mit dem Aufbau einer eigenen Computerwerkstatt und elementare dabei zu beachtende Punkte. 

  1. Es sollten maximal 12 Arbeitsplätze sein.
  2. Jeder Arbeitsplatz sollte schnell von der Lehrkraft erreicht werden.
  3. Genügend Freiraum für Ablage und Platz zum Ausbreiten.
  4. Keinen zu kleinen Raum - wenn es geht 60 m² und mehr.
  5. Ausreichende Belüftung und Tageslicht, gute Akusitik - keinen Keller
  6. Gute Bildschirme, Beamer und eine große Leinwand, kein Kabelsalat.

Eine perfekte Lösung im Sinne einer universell passenden Anleitung zur Einrichtung eines Computerraumes kann es nicht geben. Hier stehen nur Hinweise, im Vordergrund, die für die Computerarbeitsplatzgestaltung notwendig sind.


Skizze Ergonomie am Arbeitsplatz

Insbesondere am Bildschirmarbeitsplatz sollten die einzelnen Elemente optimal auf den arbeitenden Menschen abgestimmt sein. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Bildschirmarbeitsplatz am besten einrichten und Ihre Arbeitsmittel ergonomisch richtig nutzen können.

Einstellung des Bürostuhls

Der Bürostuhl ist ein Arbeitsgerät, von dessen sinnvoller Gestaltung und Nutzung unsere Gesundheit und unsere Leistungsfähigkeit im hohen Maße abhängen. Ein individuell angepasster Bürostuhl soll die Wirbelsäule stützen, wechselnde Arbeitshaltungen ermöglichen und optimale Leistungsbereitschaft und -fähigkeit fördern.
  • Sitzhöhe: die Sitzhöhe entspricht ungefähr der Kniekehlenhöhe. Ihre Oberschenkel sind waagrecht oder fallen leicht nach vorne ab.
  • Sitztiefe: Sie haben festen Kontakt zur Rückenlehne und gleichzeitig mindestens zwei Fingerbreit Platz von der Sitzvorderkante zur Kniekehle.
  • Armauflage: die Armauflagenhöhe entspricht ungefähr der Ellbogenhöhe über der Sitzfläche. Ihre Ellbogen liegen bei hängenden Schultern (kein Rundrücken) locker auf.
  • Höhe der Rückenlehne: Der Lendenbausch (Wölbung) befindet sich in Höhe der Lendenlordose, das heißt etwa auf Gürtelhöhe.
  • Rückstellkraft der Rückenlehne: die Rückenlehne stützt Ihren Rücken in jeder Lage und macht die Bewegung des Oberkörpers mit. Sie werden weder nach vorne gedrückt, noch fallen Sie nach hinten.

Einstellung von Tisch und Arbeitshöhe

Die Arbeitshöhe (bei Bildschirmarbeitsplätzen ist das die mittlere Buchstabenreihe der Tastatur) befindet sich in Ellbogenhöhe oder etwas darunter. Beim Sitzen ist über Ihren Oberschenkeln eine Handbreit Platz bis zur Tischplattenunterkante.

Anpassung eines Tisches mit fester Höhe:
Falls der Tisch zu niedrig ist, erhöhen Sie die Tischfläche mit Tischbeinpassstückchen. Falls der Tisch zu hoch ist, wenn möglich Tischbeine absägen oder großflächige Fußstützen benutzen. Da Fußstützen den Fußraum und die Wahl der Sitzposition einschränken, sollten sie nur als Notlösung eingesetzt werden.

Was für den Bildschirmarbeitsplatz gilt ist auch für den Lernplatz am Computer notwendig.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen